Im Rahmen des Forschungsprojekts DiMoLo fand ein zweitägiges Konsortialtreffen in Hamburg statt. Ziel war es, den aktuellen Projektstand gemeinsam zu bewerten, zentrale technische Konzepte praxisnah zu erproben und die nächsten Schritte in der Projektarbeit abzustimmen.
Tag 1: Digital Hub & „Labortest Light“
Der erste Tag begann im Digital Hub Logistics Hamburg, einem zentralen Innovationsort für digitale Logistiklösungen.
Neben dem Austausch zum aktuellen Status der Demonstratoren standen insbesondere Enabler für digitale Transparenz in der Systemwelt im Fokus. Diskutiert wurde, wie durchgängige Transparenz entlang logistischer Prozesse erreicht und systemübergreifend nutzbar gemacht werden kann.
Am selben Tag wurde zudem ein „Labortest Light“ durchgeführt. In diesem vereinfachten, bewusst niedrigschwelligen Versuchsaufbau wurde das Zusammenspiel eines digital durchgängigen Logistiksystems beim Transport von KLT (Kleinladungsträgern) spielerisch erprobt. Im Fokus standen dabei u. A. die Funktionsweisen des Digitalen Ressourcenzwilling, Materialflusssimualtion sowie die Asset Administration Shell (AAS).
Ziel des Labortests war es, das Zusammenspiel von physischen Ressourcen, digitalen Repräsentationen und Informationsflüssen greifbar zu machen und ein gemeinsames Systemverständnis im Konsortium zu schaffen – weniger als technischer Härtetest, sondern als explorative Lernumgebung.
Tag 2: Auswertung, Reflexion und Ausblick bei Ingenics
Der zweite Tag fand bei Ingenics statt und stand ganz im Zeichen der Auswertung und gemeinsamen Reflexion des Labortest Light. Die Beobachtungen und Erkenntnisse aus dem Vortag wurden strukturiert diskutiert und in Bezug auf die Projektziele eingeordnet.
Die daraus abgeleiteten Learnings fließen direkt in die Weiterentwicklung der laufenden Arbeitspakete ein und dienen zugleich als Vorbereitung für den vollständigen Labortest im Technikum des Fraunhofer IGCV, bei dem die Konzepte unter realistischeren Bedingungen und unter Einsatz echter Robotik weiter validiert werden sollen.
Austausch auch abseits der Projektarbeit
Abgerundet wurde das Konsortialtreffen durch ein gemeinsames Abendprogramm mit norddeutscher Küche sowie einer Tour durch Hamburg. Der informelle Austausch bot Raum für vertiefende Gespräche, stärkte die Zusammenarbeit im Konsortium und rundete die intensiven Projekttage gelungen ab.

